Tiertransporte sind für das Tier eine schreckliche Sache.

Die Tierschutztransportverordnung bestimmt den gewerblichen Transport lebender Tiere.

Tiertransporte werden unter verschiedenen Anlässen durchgeführt. Nicht nur zur Zucht, Mast oder zum Schlachten werden Tiere transportiert, auch Zoo und Zirkustiere müssen dieses Leid ertragen.

 

Die Gründe für Lebendtransporte sind unterschiedlicher Art.

 

Beispielsweise werden Tiere in die so genannte Billiglohnländer verlegt. Dort werden die Tiere geschlachtet um später wieder in das Herkunftsland erportiert zu werden. Die Tierschutzstandards in den betroffenen Ländern sind meist schlecht.

 

Zudem entstehen immer mehr Großschlachthöfe, die kleinen Schlachtbetriebe in den umliegenden Regionen haben nicht mehr die Möglichkeit zu konkurrieren. Viele kleine Betriebe müssen schließen. Auch hierdurch werden Transporte notwendig.

 

Weiterhin werden Tiere aus religiösen Gründen ins Ausland transportiert. Im Ankunftsland werden die Tiere gemäß traditionellen Riten ( Schächten ) getötet.

 

Aber auch Masttiere werden in Länder transportiert in denen Haltungsformen erlaubt sind, die in Inland verboten sind.

 

Innerhalb der EU dürfen Tiere acht Stunden am Stück transportiert werden, diese Zeit kann unter bestimmten Voraussetzungen sogar verlängert werden.

 

Wir Tierschützer beklagen, dass auch die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen die Tiere nicht vor großer Qual rettet. Die Tiere leiden beim Transport an Dehydratation und Stress. Gerade im Sommer leiden Tiere besonders unter dem Transport.

 

Außerdem beklagen wir Tierschützer, dass Regelungen zum Transport nur greifen sofern es sich um einen gewerblichen Transport handelt. Für private Transporte gibt es derzeit noch keine entsprechenden Gesetze.

 

 

Dafür setzen wir uns ein:

 

  • sofortige Streichung der EU Exporterstattungen für Schlachttiere

 

  • die Dauer der Transporte muss auf die Dauer von maximal 4 Stunden reduziert werden

 

  • Lebendtransporte sollen lediglich bis zum nächsten Schlachthof erlaubt sein

 

  • Verbot von grenzüberschreitenden Transporten

 

  • Effektive Kontrollen der Transporte

 

  • Sachkundeprüfung für den Fahrer des Transportes

 

  • Strafrechtliche Verfolgung bei Verstößen der Fahrer gegen das Tierschutzgesetz

 

  • Festlegung Internationaler Tierschutzstandards

 

Durch unsere Infostände konnten wir auch in diesem Jahr vielen Mitmenschen zu diesem Thema aufklären, Sie darauf hinweisen auf die Herkunft des Fleisches zu achten. Auch durch bewusstes einkaufen können wir das Tierleid zumindest eindämmen.